EEntstehungsgeschichteE

20. Juli 2017

"Da wir beide als Kletterlehrer tätig sind, wissen wir um die Gefahren, die Schwierigkeiten und vor allem auch das Risiko, das sich durch die Arbeit mit Kindern und Anfängerkursen ergibt. Zu schnelles Ablassen, falsche Position der Bremshand oder Unaufmerksamkeit können schnell zu Unfällen führen.

 

Berni war vor vielen Jahren mal mein Kletterlehrer und noch immer hole ich mir gerne Ratschläge von ihm. In unseren zahlreichen Diskussionen und Gesprächen ist die Sicherheitsproblematik im Seilklettern immer wieder zentrales Thema.

Von der Idee zum fertigen Gerät

Vor ca. zwei Jahren hatte Berni, der hauptberuflich als Maschinenschlosser arbeitet, dann eine konkrete Idee, wie das Klettern sicherer gestaltet werden könnte.

 

Anfangs konnte ich mir nicht viel unter seinen Ideen vorstellen und so drängte ich ihn zum Bau eines Prototyps. Mit der Zeit weihten wir immer mehr Kletterlehrer/innen und Freunde ein. Die vielen positiven Rückmeldungen und tollen Inputs von allen Seiten, bestärkten uns, weiter zu tüfteln und so entstand schließlich unser fertiger Gigaklick.

 

Natürlich haben wir auch darüber nachgedacht das Gerät einer Firma anzubieten oder zu verkaufen. Doch wir wissen über die vielen genialen Ideen, die in Schubladen verschwinden. Wir wollen, dass unser Gerät gebraucht und genutzt wird und haben deshalb beschlossen das Risiko einzugehen, eine Firma zu gründen, ein Patent anzumelden und das Gerät vom TÜV testen zu lassen."

- Andrea Meßner